Wasserhärte in Paderborn (NRW)

Wasserhärte
mittel

Grad deutscher Härte (°dH): 13,44


Millimol pro Liter (mmol/l): 2,397


Grad englische Härte (°E): 16,84

Parts per million (ppm CaCO3): 239


mval pro Liter (mval/l): 4,80


Französische Grad Härte (°fH): 24,01


Hinweis zum Wasserhärtewert

Der angezeigte Wert ist der Durchschnitt der hinterlegten Ortsteilwerte. Falls ein konkreter Wasserhärtewert nicht mehr aktuell ist, kann das Feedback beim entsprechenden Ortsteil eingereicht werden.

Zu den Ortsteilen

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Wasserhärte in Paderborn: überwiegend mittelhartes Wasser

Die durchschnittliche Wasserhärte in Paderborn liegt bei 13,44 °dH. Damit gehört das Leitungswasser noch zum Härtebereich mittel, befindet sich jedoch nahe an der Grenze zu hartem Wasser. Für die rund 155.906 Einwohner bedeutet das: Kalkflecken auf Armaturen, Ablagerungen im Wasserkocher und helle Ränder an der Duschwand gehören in vielen Haushalten zum Alltag.

Paderborn liegt im Regierungsbezirk Detmold, ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises und gehört zu Nordrhein-Westfalen. Bekannt ist die Stadt unter anderem für den Paderborner Dom, die mehr als 200 Paderquellen, das Wasserschloss Schloß Neuhaus und das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Die Pader entspringt mitten in der Innenstadt und mündet bereits nach etwa 4,6 Kilometern in Schloß Neuhaus in die Lippe.

Was bedeuten die Wasserwerte für den Haushalt?

Die durchschnittlichen 13,44 °dH entsprechen 2,397 mmol/l, rund 239 ppm CaCO3 und 4,8 mval/l. In anderen international gebräuchlichen Einheiten beträgt die Wasserhärte 16,84 °E beziehungsweise 24,01 °fH. Diese Werte beschreiben denselben Härtegrad lediglich mit unterschiedlichen Maßeinheiten.

Im Alltag zeigt sich die mittlere bis hohe Wasserhärte besonders dort, wo Leitungswasser erhitzt wird oder auf Oberflächen trocknet. Wasserkocher und Kaffeemaschine müssen regelmäßig entkalkt werden. In Dusche und Bad entstehen sichtbare Kalkspuren an Glas, Fliesen und Armaturen. Auch in Waschmaschine, Geschirrspüler und Warmwasserbereitung können sich mit der Zeit Ablagerungen bilden. Nach dem Duschen kann sich die Haut zudem trocken oder gespannt anfühlen, während für Haare, Hände und Wäsche häufig mehr Pflege- und Reinigungsmittel benötigt werden.

Deutliche Unterschiede zwischen den Paderborner Ortsteilen

Der städtische Durchschnitt bildet nicht jede Adresse exakt ab. Die Wasserwerke Paderborn versorgen das Stadtgebiet über unterschiedliche Versorgungsbereiche; in Übergangszonen kann sich Wasser verschiedener Herkunft mischen. Deshalb reicht die gemeldete Spanne von weichem bis deutlich hartem Wasser.

In Neuenbeken, Dahl und Benhausen entstehen somit wesentlich weniger Kalkablagerungen und der Reinigungsaufwand fällt geringer aus. In Elsen sowie Teilen der Kernstadt, von Schloß Neuhaus, Sande und Sennelager ist häufigeres Entkalken einzuplanen.

Kann eine Enthärtungsanlage sinnvoll sein?

Bei mittlerem bis hartem Wasser kann eine Enthärtungsanlage den Kalkaufwand im gesamten Gebäude reduzieren. Das erleichtert die Reinigung von Bad und Küche, schont Leitungen, Heizung und Elektrogeräte und kann den Verbrauch von Waschmittel, Shampoo und Reinigern senken. Weicheres Wasser hinterlässt außerdem weniger Rückstände auf Haut und Haaren. Da bereits eine Kalkschicht von einem Millimeter den Energieaufwand bei der Wärmeübertragung erhöhen kann, ist eine fachgerecht eingestellte Anlage besonders für Haushalte in den härteren Paderborner Versorgungszonen interessant.

Wasserhärte im Umland vergleichen

Auch rund um Paderborn unterscheiden sich die Werte. Vergleichsmöglichkeiten bieten Delbrück, Salzkotten, Hövelhof, Bad Lippspringe, Borchen und Bad Wünnenberg.